Wilstedt: Baumschutzsatzung soll praktikabler werden

Bäume sind schützenswert und sollen erhalten werden. Diesen Anspruch hat die Gemeinde Wilstedt als einzige in der Samtgemeinde und als eine von nur wenigen im Landkreis bereits seit Jahren in eine Satzung gegossen. Doch deren Umsetzung erweist sich zwischendurch als schwierig. 

Satzung berührt private Interessen

Das zeigte auch die jüngste Sitzung des Dorfentwicklungsausschusses, der sich mit dem Thema beschäftigte. Deutlich und dennoch im Einzelfall beweglich. So soll die Baumschutzsatzung in Wilstedt angewandt werden. Ein Instrument, mit dem die Kommune nötigenfalls bis in den Privatbereich der Bevölkerung hineingreifen kann.

Flexibilität ist notwendig

Innere Dorfentwicklung gegenüber dem Erhalt alter und zum Teil großer Bäume. Welche Interessen wirken stärker? Kein einfaches Thema, wie der Bürgermeister einräumt. Bäume dürften nicht als Altlasten begriffen werden, sagt er. Zudem müsse sich die Gemeinde in Einzelfällen flexibel zeigen.

CDU-Fraktion fordert praktikable Anwendung

Bei Verstößen fordert die CDU-Fraktion im Gemeinderat mehr Klarheit. Künftig sollten etwa Ersatzpflanzungen stärker geregelt sein. Auch der Umgang mit Bußgeldern sollte standardisiert werden.