Zehn Kilometer von Steinfeld: Jäger beobachtet fünf Wölfe in Hepstedt

Ob in Steinfeld ein Wolf zugebissen hat, wird vermutlich nie zu klären sein. Dafür häufen sich seit Silvester Sichtungen in anderen Teilen der Samtgemeinde Tarmstedt. In Hepstedt wurden am Sonntag laut einem Jäger fünf Wölfe gesehen.

Angeblicher Wolfsbiss wurde nicht bewiesen

Noch immer weiß keiner, was Ende November in Steinfeld geschah. Ein Gemeindearbeiter hatte angegeben, ein Wolf habe ihn gebissen. Eine DNA-Untersuchung lieferte aber keinen Beweis dafür.

Experte zweifelt

Zweifel an der Darstellung soll auch ein Experte aus Spanien geäußert haben. Der nahm an einem Treffen teil, bei dem Jäger, Umweltministerium, Wolfsberater und andere über den Fall diskutierten. Es handele sich wahrscheinlich nicht um den Biss eines Wolfes, sagte er. Zuvor hatte er ein Foto von der Wunde des Mannes gesehen.

Sender sollen helfen, Wölfe zu orten

Gleichwohl soll seit Sonntag klar sein, dass Wölfe nahe Steinfeld aktiv sind. Im rund zehn Kilometer entfernten Hepstedt sah ein Jäger fünf Tiere. Sie gehören vermutlich zu dem Rudel, das bei Gnarrenburg lebt. Das Umweltministerium will sie fangen und mit Sendern ausstatten. So könnte man herausfinden, wann sie sich wo aufhalten und ob sie sich Menschen nähern.