Zeven: Trockenheit macht den Bäumen allmählich zu schaffen

Die lang anhaltende Trockenheit treibt Zevens Revierförster Stefan Schulz Sorgenfalten auf die Stirn. Lokal gesehen scheinen die Wälder mit dem Trockenstress noch einigermaßen umgehen zu können, doch allzu lange sollte die Dürre nicht mehr anhalten. 

Boden ist komplett trocken

Der Boden in den Wäldern rund um Zeven ist komplett trocken, selbst die kurzen Regenfälle in der zweiten Juliwoche haben daran nichts geändert. „Das Wasser hat gerade mal den Oberboden benetzt, in den tieferen Schichten ist nichts davon angekommen“, resümieren Schulz und sein Kollege Knut Sierk, regionaler Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten für Nord-Ost-Niedersachsen.

Bäumen geht es noch gut

Den Bäumen geht es jedoch noch einigermaßen gut. Doch die Förster treibt ein weiteres Problem um: der Borkenkäfer. „Gerade Fichten, die als Flachwurzler jetzt besonders unter dem Wassermangel leiden, sind dadurch gefährdet. Denn sie sind geschwächt und damit leichte Beute für Borkenkäfer“, so Sierk.

Nicht im Wald rauchen

Und dann gibt es noch die Waldbrandgefahr. Die ist bisher jedoch ein kleineres Problem. Um Zeven herrschen, bis auf einige wenige und kleine Kiefern- oder Fichtenbestände, überwiegend Mischwälder vor. Dennoch sollte man nicht mit einem Katalysator auf trockenen Flächen parken oder im Wald rauchen.