Zeven: Bauhof ist für Wintereinbruch gerüstet

Die Bahn hat am Donnerstag zeitweise bundesweit den Zugverkehr eingestellt. Schuld war das Sturmtief „Friederike“. Und auch auf den meisten Straßen ging zeitweise nichts mehr wegen des Winterwetters. Ganz so schlimm hat es Zeven nicht erwischt. Das befürchtete Chaos blieb weitgehend aus. 

Straßen werden in Augenschein genommen

Und doch gingen am Donnerstag im Bauhof-Betriebsgebäude Zum Nullmoor bereits um 2 Uhr die Lichter an. Mitarbeiter Klaus Krieglsteiner nahm die Straßenverhältnisse bei der  Nachtkontrolle in Augenschein. Bereits gut zwei Stunden später deuteten sich niedrige Temperaturen, erstes Schneegrieseln und  glatte Straßen an.

Mehrere Kontrollen

Zeit für die Mitarbeiter des Bauhofs, sich an die Arbeit zu machen. Während normalerweise Dienstbeginn um 7.15 Uhr ist, war ein Teil der Männer bereits um 3 Uhr, andere waren um 5.30 Uhr ausgerückt. Als dann kurz nach sieben Uhr leichter Schneefall einsetzte, waren die wichtigsten Punkte an Schulen und öffentlichen Wegen bereits abgestreut.

5 Zentimeter Schnee

Innerhalb einer knappen Stunde fielen 5 Zentimeter Schnee. Die zehn Räumfahrzeuge des Bauhofs rückten in ihre festgelegten Einsatzgebiete aus. Unterstützt werden sie von einem privaten Seedorfer Dienstleister. Gut 50 Kilometer Strecke müssen innerörtlich wie auch die Gemeindeverbindungsstraßen geräumt werden. Dazu gehören auch die Gewerbegebiete Aspe und Bockel sowie der neue LogIn-Park in Elsdorf.

70 Tonnen Salz für fünf Tage

Der Streusalzvorrat des Bauhofs von 70 Tonnen reicht für durchschnittlich fünf Tage. Die jeweilige Ausbringemenge beträgt je nach Straßenzustand fünf bis 20 Gramm pro Quadratmeter. Wenn 25 Tonnen Salz verbraucht sind, bekommt der Bauhof Nachschub aus dem Steinsalzbergwerk Lüneburg-Braunschweig bei Helmstedt. Dieses Bevorratungssystem garantiert, dass jederzeit genügen Salz in den Hochsilos des Zevener Bauhofes vorhanden ist.