Zeven: Circus Busch setzt mehr auf Akrobatik anstatt auf Tiere

Elefanten, die Kunststücke vorführen, gibt es in der Manege von Zirkusdirektor Hardy Scholl nicht mehr. Bewusst hat sich der Circus Busch nach und nach dagegen entschieden. In diesem Jahr werden die Zuschauer in Zeven noch ein paar Ponys sehen. Im nächsten Jahr wird dann komplett auf Artistik, Komik, Tanz und Gesang gesetzt.

Zelt bietet 600 Personen Platz

Zum ersten Mal hat der Circus Busch sein Zirkuszelt von Donnerstag, 13.September, bis Sonntag, 23.September, mit insgesamt 600 Plätzen auf dem Veranstaltungsgelände in Zeven aufgeschlagen. Für den morgigen Donnerstag um 17 Uhr ist die erste Vorstellung geplant.

„Der Zeit angepasst“

„Wir sind kein normaler Zirkus. Wir haben uns der Zeit angepasst“, sagt Scholl und meint damit die Entscheidung, komplett auf Tiere verzichten zu wollen. Die Anschaffung einer neuen Lichtanlage und das in manchen städtischen Gebieten vorherrschende Wildtierverbot, bestärkten ihn dabei, diesen Weg weiter zu verfolgen.

Gebrüder Scholl treten auf

Ein Höhepunkt ist der Auftritt der Gebrüder Scholl, wie sich Alfred und René Scholl in der Show nennen. Bereits bei der Fernsehsendung „Das Supertalent“ haben sie im vergangenen Sommer ihr Können auf dem Trampolin unter Beweis gestellt. Sie zogen ins Finale ein.

Vorstellungen

  • Donnerstag: 17 Uhr (Familientag)
  • Freitag: 16 Uhr
  • Sonnabend: 16 Uhr sowie um 19.30 Uhr
  • Sonntag: 11 und um 14 Uhr
Sophie Stange

Sophie Stange

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Sophie Stange kommt gebürtig aus Lutherstadt Wittenberg. Seit September 2016 arbeitet sie als Redakteurin bei der Zevener Zeitung. Zuvor hat sie das Bachelorstudium "Angewandte Medienwissenschaft" an der TU Ilmenau absolviert. Ein zweijähriges Volontariat bei der Schweriner Volkszeitung folgte kurz darauf. Zudem hat sie den Masterstudiengang "Journalismus und Medienwirtschaft" an der Fachhochschule Kiel erfolgreich abgeschlossen.