Zeven: Damwild sorgt weiter für Ärger auf Friedhof

Mit Beginn des Frühjahrs hat sich bei vielen Menschen, die sich auf dem Zevener Friedhof um die Gräber ihrer Angehörigen kümmern, gehöriger Frust breit gemacht. Schuld daran ist ein altes Problem: Sieben Damhirsche treiben dort trotz Erhöhung des Zaunes ihr Unwesen.

Menschen sind wütend

Im Zevener Rathaus beschweren sich fast täglich Bürger massiv über das Ärgernis. Viele sind ausgesprochen wütend, dass es immer noch keine Abhilfe gibt. Das Malheur ist schon jahrelang bekannt, passiert ist bislang wenig bis gar nichts. Auch eine Zaunerhöhung zum Friedhof vor einiger Zeit hat kaum etwas gebracht.

Vier Damhirsche gesichtet

Jan Gommans und Bernd Matthies zeigen das Problem aus nächster Nähe. Auch sie beklagen den Verlust von frisch gepflanzten Blumen auf den Grabstätten. Gerade haben sie ein Rudel von vier Damhirschen auf dem angrenzenden Gelände des Sparkassen-Verwaltungsgebäudes gesichtet.

Ein Tier humpelt

Eines der Tiere humpelt, weil ihm ein halber Vorderlauf fehlt. Die beiden Männer sind sicher, dass genau hier, hinter der Friedhofskapelle in Richtung Kirchhofsallee die Stelle ist, die dem Damwild es ermöglicht, einen niedrigen Schafzaun einschließlich Hecke mühelos zu überwinden.

Samtgemeinderätin weiß Bescheid

Samtgemeinderätin Irene Körner hat angeregt, das Zaunstück im östlichen Teil des Friedhofes zu erhöhen. Dazu müsse es in Kürze einen Ratsbeschluss geben.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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