So verzichten die Zevener beim Einkauf auf Plastik

Mülltrennung ist in Deutschland inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Trotzdem: Die Verpackungsberge steigen an und haben 2016 mit über 18 Millionen Tonnen einen neuen Höchststand erreicht. Geht es auch mit weniger Müll? Wir haben in Zeven einmal nachgefragt, wo Kunden Plastik einsparen können.

Einkauf auf dem Wochenmarkt

Der einfachste Weg dürfte dabei sein, auf dem Wochenmarkt in Zeven einzukaufen. Viele Händler vertreiben ihr eigenes Gemüse und bieten neben Plastik- und Papiertüten auch an, Taschen der Kunden zu füllen.

Spezieller Frische-Beutel dabei

Sie versucht, Müll möglichst zu vermeiden, sagt Edith Ziemsen aus Zeven. Deshalb hat sie immer einen speziellen Frische-Beutel für Gemüse und Obst dabei. Und ihre Plastiktüten verwendet sie mehrfach.

Problem für den Öko-Gärtner

Auch der Öko-Gärtner Torsten Brunkhorst steht vor dem Problem, dass er seine Produkte irgendwie einpacken muss, wenn die Kunden keine eigenen Tüten mitgebracht haben.

Kunden sollen eigene Plastiktüten mitbringen

Papier ist nicht ökologischer, sagt er. Denn man muss  auch Papiertüten häufiger verwenden und man kann eben auch nicht alles darin einpacken. Am besten wäre es also, die Kunden würden ihre Plastiktüten einfach mitbringen.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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Ich bin seit über 30 Jahren Journalist mit verschiedenen Stationen. Meine Interessenschwerpunkte liegen vorwiegend im kulturellen Bereich. Auch mag ich Musik fast aller Richtungen, mit Ausnahme von Techno und Rap. Privat schwärme ich außerdem für alte Autos.