Zeven fördert blühende Landschaften

Zeven will aufblühen. Zumindest auf kommunalen Flächen. Wo aktuell insbesondere Mais in die Höhe schießt, sollen künftig insektenfreundliche Kräuter und Gräser wachsen.

Zeven hält Flächen auf Vorrat

Die Samtgemeinde möchte dafür so genannte Kompensationsflächen nutzen. Die braucht sie, wenn neue Wohn- und Gewerbegebiete entstehen – als Ausgleich für Eingriffe in die Natur. Und weil in Zeven relativ viel gebaut wird, hält die Kommune solche Flächen auf Vorrat vor.

Keine weiteren Pachtverträge

Bislang pachten vor allem Landwirte solche Vorratsflächen und bewirtschaften diese so lange, bis sie für eine Kompensation benötigt werden. Künftig soll es das nicht mehr geben. Wo bereits Pachtverträge bestehen, sollen sie nicht verlängert oder im Einklang mit dem Landwirt gekündigt werden.

Nahrung und Schutz für Tiere

Stattdessen sollen auf den Flächen in erster Linie Kräuter und Gräser gedeihen, die Insekten, Vögeln und Wildtieren Nahrung und Schutz bieten. Zeven möchte damit dem Artenschutz Rechnung tragen und das Landschaftsbild aufwerten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Flächen eine bestimmte Mindestgröße haben.

Wie das Projekt umgesetzt werden soll, lest ihr am Mittwoch in der ZEVENER ZEITUNG.