Zeven: Katzenbaby „Snoopy“ hätte es fast nicht geschafft

Sie wollten helfen. Doch das war schwieriger als gedacht. Um eine verwaiste Katze unterzubringen, mussten zwei Frauen aus Zeven eine Odyssee durch den Landkreis Rotenburg unternehmen.

Katzenbaby allein in Zeven

Die Frauen fanden am Reformationstag ein Kätzchen. Es war erst wenige Wochen alt. Kälte, Hunger, Flöhe und Würmer plagten es. Noch eine Nacht allein hätte es wohl nicht überlebt. Aber wohin damit?

Fragwürdiger Ratschlag

Ein Polizist riet, das Tier wieder zum Fundort zu bringen und den Rest der Natur zu überlassen. Die Frauen waren empört. Der „Tierklappe“ auf dem „Tiergnadenhof Rasselbande“ in Sandbostel trauten sie auch nicht.

Hilfe in Mulmshorn

Letztlich erbarmte sich das Tierheim Mulmshorn. Dabei ist es für Zevener Fundtiere nicht zuständig. Immerhin: Dem Kätzchen geht es wieder gut. Es wurde „Snoopy“ getauft. Bald wird es gechipt und geimpft. Dann kann es vermittelt werden.

Was die Betreiberin des „Tiergnadenhof Rasselbande“ zu der Angelegenheit sagt und was die beiden Frauen auf ihrer unfreiwilligen Rundreise alles erlebt haben, steht am Samstag in der Zevener Zeitung.