Zeven: Lebenshilfe plant ein neues Wohnprojekt

In der Stadt Zeven gibt es Bedarf an Apartments für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dem trägt jetzt die Lebenshilfe mit einem Wohnprojekt westlich der Feldstraße Rechnung. Dort sollen 27 Wohneinheiten für unterschiedliche Nutzer-Gruppen entstehen. 

Grundstück an der Feldstraße gekauft

Die Lebenshilfe hat ein passendes Grundstück an der Feldstraße gekauft. „Geplant ist hier die Schaffung von Apartments für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Wohnungen sollen so ausgerichtet sein, dass sie auch für Menschen mit Behinderungen nutzbar sind“, berichtet Volker Wahlers, Prokurist bei der Lebenshilfe Bremervörde/Zeven.

Bezahlbarer Wohnraum wird angeboten

Das Wohnangebot soll aber ebenso anderen interessierten Menschen offen stehen. Ziel der Lebenshilfe ist es, bezahlbaren Wohnraum anzubieten, in dem Menschen mit und ohne Behinderung leben können. Konzeptionell sind bisher Einzelwohnungen, Pärchenwohnungen und Wohngemeinschaften geplant.

Pädagogisches Personal bekommt Büro im Gebäude

Gleichzeitig werden Büroräume für pädagogisches Personal und einen ambulanten Dienst geplant. So können Menschen mit Behinderungen direkt vor Ort einen Ansprechpartner finden. Auch die Begleitung der „Hausgemeinschaft“ wird so gewährleistet. Das Konzept sieht außerdem Wohnmöglichkeiten im Bereich des „ambulant betreuten“- Wohnens vor.

Andreas Kurth

Andreas Kurth

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Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.