Zeven: Wohnungen für Flüchtlinge fehlen

Der große Flüchtlings-Run – er ist auch in Zeven erst einmal vorbei. 2017 wurden der Samtgemeinde Zeven deutlich weniger Flüchtlinge zugewiesen, als noch im Jahr zuvor. Die Sammel-Unterkünfte wie in Heeslingen gibt es nicht mehr, das Haus in der Molkereistraße in Zeven wurde ganz aufgegeben. Trotzdem mag Heiko Meyer, zuständiger Sachbearbeiter im Zevener Rathaus, noch keine generelle Entwarnung geben.

Keine Entspannung

So habe sich die Situation  verändert. Entspannt hat sie sich nicht. Im Moment seien alle Flüchtlinge untergebracht.  Die Samtgemeinde habe allerdings noch eine offene Quote von 116. Das heißt, die Gemeinde könnte theoretisch noch 116 Flüchtlinge zugewiesen bekommen, so Meyer. „Das kann manchmal ganz schnell gehen“.

Die höchste Quote im Kreis

Im Moment sei es recht ruhig, so Meyer.  Da die Samtgemeinde Zeven die höchste Einwohnerzahl im Kreis habe, „haben wir auch immer die höchste Quote gehabt.“ Die Quote werde auch nicht reduziert, sondern komme wieder obendrauf.

Problem bei den freien Wohnungen

Ein Problem besteht laut Meyer auch darin, genügend freien Wohnraum für Flüchtlinge anzumieten. Viele potenzielle Vermieter würden nicht gerne an Flüchtlinge vermieten  – aus unterschiedlichen Gründen.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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Ich bin seit über 30 Jahren Journalist mit verschiedenen Stationen. Meine Interessenschwerpunkte liegen vorwiegend im kulturellen Bereich. Auch mag ich Musik fast aller Richtungen, mit Ausnahme von Techno und Rap. Privat schwärme ich außerdem für alte Autos.