Zevener Jäger sorgen sich um Fasane

Mit seinem bunten Gefieder fällt der Fasan auf Feldern, Wiesen, Hecken oder an Gewässern schnell ins Auge. Der Anblick ist jedoch selten geworden. Gleiches gilt für das Rebhuhn. Die  Zevener Jäger machen sich um die Population der Niederwildarten in ihrer Region Sorgen.

Fasane sind schon fast verschwunden

Erst wurden immer weniger Rebhühner gezählt, nun ist auch die Zahl der Fasane verschwindend gering. „Beide sind nur noch in kaum nennenswerten Zahlen in unseren Revieren vorhanden“, sagt Dr. Heinz-Hermann Holsten, Vorsitzender der Jägerschaft Zeven.

Zurückhaltung reicht alleine nicht aus

Rebhühner werden schon lange nicht mehr gejagt. Und auch bei den Fasanen haben sich die Jäger zurück gehalten. Geholfen hat es nicht. „Ohne starke hegerische Bemühungen – in erster Linie Verbesserung des Lebensraumes sowie eine intensivierte Fallenjagd auf Beutegreifer – werden sich die Bestände wohl nicht wieder erholen“, so Holsten.

„Beutegreifer müssten stärker bejagt werden“

Um Rebhühner und Fasane zu unterstützen, sind laut Holsten drei Punkte wichtig. Geeignete Biotope müssen hergestellt werden. Die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft muss stärker vorangetrieben, und die Jagd auf Beutegreifer deutlich intensiviert werden. Das sind den Boden bewohnende Raubsäuger wie beispielsweise Füchse, Marder, Waschbären oder auch Ratten.

Andreas Kurth

Andreas Kurth

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Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.