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RoRo-Frachter mit gefährlicher Schräglage in der Weser

Der RoRo-Frachter „Glovis Corona“ wurde im heftigen Weihnachtssturm von schwerer See getroffen. Die Ladung an Bord ist verrutscht. Nun liegt das Schiff mit heftiger Schlagseite in der Weser. Die Wasserschutzpolizei hat verboten, dass das Schiff weiterfährt. Das wäre zu gefährlich.

Die Mannschaft versucht das Schiff aufzurichten

Der Unfall ereignete sich auf dem Weg von Hamburg nach Göteborg in der Deutschen Bucht. Der Kapitän drehte um und fuhr in ruhigeres Gewässer in der Wesermündung. Dort hat er die Anker fallen lassen. Die Mannschaft versucht, das Schiff etwas aufzurichten, pumpt Wasser in die Ballasttanks.

Schiff soll in Bremerhaven festmachen

Wenn das gelingt, soll das Schiff nach Bremerhaven fahren und hier an einem Ponton festmachen. Wegen der Neigung kann das Schiff nicht an eine Kaje. Der Frachter soll frühestens morgen in der Seestadt eintreffen.

Gefährliche Situation: Der Frachter hat 15 Grad Schlagseite

Weiterfahren darf der Frachter nicht, weil er kentern könnte, wenn er noch einmal in schlechtes Wetter gerät. Das Schiff soll rund 15 Grad Schlagseite haben.

An Bord sollen sich auch Panzer befinden

Die „Glovis Corona“ soll auf einem Deck Panzer geladen haben. Sie sollen vor Weihnachten in Bremerhaven an Bord gekommen sein.

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Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.