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Deichbrand-Festival: Zehn-Jahres-Vertrag vereinbart

Keine Ein-Jahres-Verträge mehr, keine Abwanderungsgedanken mehr: Die Veranstalter des Deichbrand-Festivals werden in Kürze einen Nutzungsvertrag über zehn Jahre für das Gelände in Wanhöden unterschreiben.

Hauptgelände zieht um

Diesen Plänen hat der Gemeinderat der Gemeinde Wurster Nordseeküste bereits zugestimmt. Voraussetzung für diese Einigung war der Umzug des Hauptgeländes innerhalb der Rockcity.

Platz für 65 000 Musikfans

Dadurch wird das Infield mit seinen beiden Hauptbühnen in südliche Richtung, weg vom Gebiet des Nordholzer Zivilflughafens, verlagert. Zusätzliches Schmankerl dieser Neuregelung: Auf dem Gelände ist zukünftig Platz für bis zu 65 000 Musikfans. Bisher lag die Obergrenze bei etwa 40 000 Besuchern.

„Das Infield ist nicht der begrenzende Faktor“

Beim diesjährigen Festival (20. bis 23. Juli) werden bereits maximal 52 000 Besucher erwartet. Und das Deichbrand soll weiter wachsen. „Das Infield ist nicht mehr der begrenzende Faktor“, erklärt Bürgermeister Marcus Itjen (parteilos).

Weitere Investitionen nötig

Doch um weiter zu wachsen, werden auch private Flächen für Camping und Parkplätze benötigt. Hinzu kommen Investitionen in die Infrastruktur wie Rettungswege, Licht, Telekommunikation, Wasser.

Kosten tragen die Veranstalter

Die Kosten dafür werden allerdings die Veranstalter tragen müssen – was sie aller Voraussicht nach auch tun werden. „Wir sind wirklich sehr froh, dankbar und hoch motiviert“, kommentierte Deichbrand-Geschäftsführer Daniel Schneider die Entscheidung des Gemeinderats zur langfristigen Zusammenarbeit.

Endlich eine „richtige Heimat“

„Das gibt uns ein ganz besonders gutes Gefühl. Das Deichbrand-Festival hat dann also ganz offiziell eine richtige Heimat: die Wurster Nordseeküste“, so Schneider.