Bremerhavener Raser wird mit fast 300 Sachen geblitzt – und verspottet die Polizei

Da haben die Bremer Polizeibeamten am Donnerstagabend nicht schlecht gestaunt, als sie bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn A27 einen Bremerhavener Raser mit rekordverdächtigem Tempo kontrollierten. 

Messgerät gerät an Grenzen

Der 34 Jahre alte Fahrer aus Bremerhaven war in Höhe Vahr mit fast 300 km/h unterwegs – erlaubt ist dort nur Tempo 120. Kurios: Die tatsächliche Geschwindigkeit konnte die Polizei gar nicht ermitteln, da das mobile Geschwindigkeitsmessgerät nur Geschwindigkeiten bis 250 km/h anzeigen kann. Tatsächlich lag das Tempo des Rasers nach Polizeiangaben „weit darüber“.

Raser von Autobahnpolizei gestoppt

Durch eine sofortige Fahndungsauslösung konnte das Auto nur wenige Minuten später im Bereich Bremen Nord von einem Streifenwagen der Bremer Autobahnpolizei gestoppt werden.

Bremerhavener räumt zu schnelles Fahren ein

Der ertappte Raser aus Bremerhaven zeigte sich gelassen und räumte ein, dass er wohl etwas schneller als erlaubt unterwegs sei als erlaubt, von der Messung aber nichts bemerkt hätte.

Raser verspottet Polizei

Die Krönung war, als er die Beamten regelrecht verspottete: Der Bremerhavener empfand es als sehr großzügig von ihm, überhaupt der Aufforderung zum Anhalten nachgekommen zu sein, da er den Streifenwagen dank seines PS-starken BMW-Cabrios locker hätte abhängen können.

Neffe schläft im offenen Cabrio

Besonders kurios: Der Beifahrer, sein 19-jähriger Neffe, schlief bei der rasanten Fahrt im offenen Cabriolet – und das bei fast 300 km/h.

Saftige Strafe

Die Polizisten hatten trotz der Begründung kein Mitleid mit dem Mann: Ihn erwartet ein dreimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von mindestens 600 Euro.