Ab nächster Woche könnte Bremerhaven eine Koalition bilden

Am Dienstag nach Pfingsten haben die Sondierungsgespräche der politischen Parteien in Bremerhaven wie geplant stattgefunden. Was besprochen wurde, verraten die Parteien erst einmal nicht.

SPD lädt ein

Die Partei, die die meisten Stimmen bei der Wahl geholt hat, lädt andere Parteien ein. Das bedeutet für Bremerhaven, die SPD hat eingeladen und sich mit CDU, FDP, den Grünen, Linken und auch mit Einzelabgeordneten zum Gespräch getroffen. Lediglich die rechtsgerichteten Parteien wie AfD und Bürger in Wut wurden nicht gefragt.

Gemeinsamkeiten finden

Bei den Gesprächen geht es darum, auszuloten, bei welchen Themen, die für Bremerhavens Zukunft wichtig sind, die Kommunalpolitiker einer Meinung sind. Es ging zum Beispiel um Verkehrspolitik, Klimaschutz und Stadtentwicklung.

Intern beraten

Nun werden die Parteien sich intern beraten. Ab nächster Woche, so schätzt Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner, können die Koalitionsverhandlungen beginnen. Dabei handeln mehrere Parteien untereinander Bedingungen aus, unter denen sie sich eine gemeinsame Arbeit im Stadtparlament vorstellen können.

Wie die Vorsitzenden der Parteien die Gespräche bewertet haben, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.