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Kistnergelände: Abriss schafft Platz für die Neubebauung

Das Kistnergelände  an der Hafenstraße soll 15 Jahre nach dem Konkurs des Unternehmens neu bebaut werden. Ab Montag werden die ersten Gebäude abgerissen. Im März könnte dann mit dem Bau eines Edeka-Marktes an der Hafenstraße begonnen werden. Auf dem hinteren Teil des Geländes sollen an der Geeste Wohnhäuser und ein Hostel entstehen.

Baumarkt und Verwaltungsgebäude verschwinden als erste

Bis Ende März sollen der frühere Baumarkt, das ehemalige Verwaltungsgebäude, der Pavillon neben der denkmalgeschützten Stindt-Villa und die dahinter liegende Lagerhalle beseitigt werden. Danach wird an dieser Stelle ein Lebensmittelmarkt mit Parkplätzen auf dem Dach errichtet.

Danach wird alte die Kalksandsteinfabrik abgebrochen

Anschließend  werden die größten Teile der alten Kalksandsteinfabrik abgebrochen. Stehen bleiben nur die denkmalgeschützte frühere Pressenhalle und der Schornstein mit der Kistner-Aufschrift. Die Halle soll in den Neubau eines Hostels mit einbezogen werden.

Herrichtung der Brache kostet sechs Millionen Euro

Für die Herrichtung der Industriebrache werden sechs Millionen Euro veranschlagt. Sie sollen zum überwiegenden Teil aus Fördermitteln der Europäischen Union, Einnahmen aus Grundstückserlösen und Stadtumbau-West-Mitteln aufgebracht werden.