Asbestvorfall: Polizei durchsucht Räume der FBG

Die Polizei hat die Geschäftsräume der Fischereihafen-Betriegsgesellschaft (FBG) durchsucht. Es geht um den Asbestvorfall, bei dem mehrere FBG-Mitarbeiter bei der Sanierung ungeschützt mit der lebensgefährlichen Faser in Kontakt gekommen waren.

Suche nach Unterlagen

Die Beamten waren im Auftrag der Staatsanwaltschaft in den Geschäftsräumen. Sie suchten nach Unterlagen, in denen die Vorgänge beschrieben sind, die bereits durch die Medien veröffentlicht worden waren.

Gutachten: Kein Vorwurf

Dazu gehört auch die Stellungnahme eines Gutachters. Er soll im Auftrag der Wirtschaftsbehörde des Landes die  Lage arbeitsrechtlich durchleuchtet haben. Er kam zu dem Ergebnis, dass der Geschäftsführung kein Vorwurf zu machen sei.

Arbeit ohne Schutzkleidung

Der Asbestvorfall ereignete sich bereits vor einem Jahr. Damals waren 55 FBG-Mitarbeiter in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Deutschen See eingesetzt worden. Sie arbeiteten ohne Schutzkleidung, obwohl das Unternehmen durch ein gutachten über die Asbestbelastungen informiert worden war.

Ergebnis abwarten

„Wir haben selbstverständlich die Polizei bei ihrer Arbeit unterstützt und die entsprechenden Unterlagen übergeben“, sagt FBG-Sprecher Sebastian Gregorius. Nun müsse man das Ergebnis abwarten.

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.