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Blitzeis-Bilanz: So arbeitsintensiv war die Rutschpartie für Polizei und Feuerwehr

Zahlreiche Unfälle und mehrere Verletzte. Einen Tag nach dem flächendeckenden Blitzeis ziehen Rettungskräfte und Polizei Bilanz. Das sind die Zahlen:

23 Glätteunfälle im Stadtgebiet von Bremerhaven

Insgesamt registrierte die Ortspolizeibehörde Bremerhaven am Sonnabend in der Zeit von 10.42 Uhr bis 20.30 Uhr, 23 Verkehrsunfälle, deren Ursachen im Eisregen begründet waren. Hier bleib es aber meist bei Blechschäden. Im Landkreis Cuxhaven blieb es am Sonnabend laut Angaben der Polizei hingegen recht entspannt.

Mehrere Fußgänger ziehen sich Verletzungen zu

Nicht nur Autos, auch Radfahrer und Fußgänger hatten arge Probleme mit den glatten Straßen. Insgesamt 58 schwer- und leichtverletzte Personen registrierte die Feuerwehr Bremerhaven.

„Notrufe ohne Ende“

Von Handgelenksverletzungen über Kopfprellungen bis zu Bein- und Beckenbrüchen war alles dabei, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. „Es gab zeitweise Notrufe ohne Ende.“ Besonders zwischen 12 und 15 Uhr gab es viel zu tun für die Rettungskräfte – allein in diesen drei Stunden gab es 27 Einsätze.

Lage hat sich am Sonntag entspannt

Lebensbedrohlich verletzt wurde niemand. Viele Menschen waren ohnehin aufgrund der Wetterlage gleich zu Hause geblieben. Heute hat sich die Lage wieder entspannt – bislang blieb alles ruhig.

Dauereinsatz für die Polizei in Bremen

Auch in Bremen führte die Straßenglätte zu einem Dauereinsatz für die Polizei. Zwischen 9 und 15 Uhr wurden dem Lagezentrum 70 Verkehrsunfälle gemeldet. Es gab bisher nach jüngsten Angaben keine Schwerverletzten. Die Einsatzkräfte hatten es überwiegend mit Blechschäden zu tun.