Bombendrohung im Klimahaus: Schüler verurteilt

Der Schüler aus Bremen, der im Januar mit einer Bombe im Klimahaus in Bremerhaven gedroht hat, ist verurteilt worden. 

30 Stunden gemeinnützige Arbeit

Der zur Tatzeit 14-Jährige wurde „wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat verurteilt“, heißt es in einer Mitteilung des Amtsgerichts Bremen. Der Schüler hatte die Tat gestanden. Er muss 30 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Außerdem soll der Jugendliche weiterhin an Maßnahmen des Jugendamtes, insbesondere der intensivpädagogischen Betreuung, teilnehmen. Zudem verlangt das Gericht, dass er regelmäßig zur Schule geht.

Klimahaus und Havenwelten abgesperrt

Die Staatsanwaltschaft beschuldigte ihn, im Januar dieses Jahres beim Klimahaus in Bremerhaven angerufen und auf den Anrufbeantworter gesprochen zu haben. Der damals 14-Jährige habe sich als Kommissar ausgegeben und einen vermeintlich angekündigten Bombenanschlag mitgeteilt. Grund dafür war offenbar, dass er nicht an dem Ausflug zum Klimahaus teilnehmen durfte.

46.839,13 Euro Schaden

Das Klimahaus musste daraufhin geschlossen werden. Die Havenwelten wurden abgesperrt. Dadurch entstand laut Amtsgericht ein Schaden in Höhe von 46.839,13 Euro. Ob der Jugendliche für den Schaden aufkommt, muss zivilgerichtlich geklärt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.