Bredo will „Gorch Fock“ als Pfand zurückhalten

Vor einem Treffen der Gläubiger bei der „Gorch-Fock“-Sanierung hat die Bredo-Werft in Bremerhaven bekräftigt, dass sie das Marineschulschiff als Pfand behalten will.

Hoffen auf Einigung

Man hoffe aber weiter auf eine Einigung mit der Marine, teilte das Unternehmen am Montag mit. Mittags sollten sich in Nordenham an der Weser alle Gläubiger der insolventen Elsflether Werft versammeln, die Generalunternehmer bei der Sanierung des Traditionsseglers ist.

Rumpf soll eigentlich am Freitag ins Wasser

Die Bredo-Werft ist einer der wichtigsten Subunternehmer und sitzt nach eigenen Angaben auf 10,5 Millionen Euro Außenständen wegen der „Gorch Fock“. Bei ihr liegt das Schiff im Dock. Eigentlich soll der fertige Rumpf am Freitag wieder zu Wasser gelassen werden.

5,1 Millionen Euro

Die Bredo-Werft forderte 5,1 Millionen Euro brutto von der Marine oder der Elsflether Werft. Sonst werde die Werft das Segelschulschiff nicht wie geplant ausdocken, teilte sie am Montag mit.