Kurzbesuch in Bremerhaven: So sieht es auf der „Aidanova“ aus

Gute Reise, „Aidanova“: Aida Cruises hat Mittwochvormittag in Bremerhaven sein neuestes Schiff von der Meyer Werft übernommen. Nun ist der Ozeanriese unterwegs zu seinen ersten Passagieren. 300 Arbeiter fahren aber noch mit. 

Das Schiff fährt mit Erdgas

Die „Aidanova“ ist das erste Kreuzfahrtschiff weltweit, das  mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann. Zehn Jahre lang haben Werft und Reederei an den Plänen gearbeitet. „Wir mussten viel Überzeugungsarbeit leisten“, sagt Werftchef Bernard Meyer.  Denn bisher sei es gar nicht erlaubt gewesen, ein Passagierschiff mit Gas zu betreiben.

 

23 Bars und 17 Restaurants

Aida-Präsident Felix Eichhorn stellt die Einzigartigkeit des Prototyps heraus, und er meint damit nicht nur die Technik: Die Passagiere können Klettergarten und Wasserrutschen, einen riesigen Wellness-Bereich, 17 Restaurants und 23 Bars nutzen. Auf der Street Food Meile werden von frühmorgens bis nach Mitternacht Currywurst, Döner oder belegten Brote angeboten. In der Rock Box laufen den ganzen Tag Konzerte, und sogar eine „Zeitmaschine“ warten auf die Gäste. Im „Studio X“ erleben Gäste live bekannte Fernsehformate wie „Wer wird Millionär“ oder „The Voice“.

Es geht nach Teneriffa

Von den Kabinen gibt es 20 Varianten und erstmals auch Kabinen für Singles. Das Schiff sei voll von Neuigkeiten, sagt Eichhorn. Am 19. Dezember werden in Teneriffa die ersten Gäste an Bord gehen.

Wohin die „Aidanova“ noch bis zum Frühjahr fährt, wieviel sie letztendlich gekostet hat und welche Strafe noch auf die Werft zukommt, lest ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.