Bremerhaven: Die „Seute Deern“ für immer ins Trockendock?

Den 100. Geburtstag der „Seuten Deern“ feiert das Deutsche Schifffahrtsmuseum am Freitag. Seit 1966 liegt die Bark im Alten Hafen in Bremerhaven. Dort soll sie auch bleiben – aber vielleicht nicht mehr im Wasser. Die zurzeit favorisierte Sanierungsvariante sieht vor, die „Seute Deern“  in ein Trockendock zu legen, für immer. 

Maximal zwei Jahre für ein Konzept

Ob mit diesem Schritt der Erhalt der maroden Bark langfristig gesichert werden kann, wird in den nächsten zwei Jahren geprüft. Der Brand im Februar hat dem Schiff weitere Schäden zugefügt. 1,4 Millionen Euro stehen dem Schifffahrtsmuseum zur Verfügung, um ein Konzept zur Rettung des Großseglers zu erarbeiten. Auch andere Varianten, wie die Entfernung des Unterschiffs, werden einbezogen.

Für Besucher sichtbar

Für die bevorzugte Lösung ist der Bau eines Trockendocks im Alten Hafen notwendig. Als Erlebniswerft könnte die Sanierung dort über Jahre sichtbar gemacht werden. Nach der Sanierung soll das Schiff im Dock bleiben und Mittelpunkt des Außengeländes am Schifffahrtsmuseum werden. Das hätte laut Projektleiter Dr. Lars Kröger den Vorteil, dass die unvermeidliche, kontinuierliche Zersetzung des Holzrumpfes durch das Wasser aufgehalten wird.