Bremerhaven: Pilz zersetzt die Holzstege im Neuen Hafen

Ein Pilz zerfrisst die Holzstege der Schiffergilde im Neuen Hafen von Bremerhaven. Eine neue Steg-Anlage – mal geplant für 2018 – lässt auf sich warten.

Neue Pontons 2020?

„Bis zur Sail im Sommer 2020 soll die neue Anlage aus schwimmenden Pontons fertig sein“, kalkuliert Heiner Behrens, technischer Leiter der Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hagen (Bean). „Alle andern Prognosen wären – Glaskugel.“

Barkassen legen an Klappbrücke ab

Keine beglückende Nachricht für die Eigner und Kümmerer der 20 historischen Schiffe am Liegeplatz am Neuen Hafen – für sie und die Barkassen der „Harufa“-Hafenrundfahrt heißt das: Alles bleibt so, wie seit voriger Saison. Ab 1. März legen die Barkassen „Lady Sunshine“ und „Hein Mück“ wieder an der Klappbrücke ab – denn der alte Holzanleger ist zerfressen und zu gefährlich.

Wir waren vor Ort:

Teile des Anlegers ausgebessert

Nicht ganz so fatal zugesetzt hat der Pilz den Pfählen des langen Querstegs am Ufer. Stark beschädigte Teile sind im vorigen Frühjahr von der Stadt gereinigt und ausgebessert worden. „Das ist verkehrssicher und hält, bis die Planung für die neue Anlage fertig ist“, sagt Behrens.

Projekt kostet rund eine Million Euro

Die Planung werde jetzt erst in Auftrag gegeben. „Die Stadtverordnetenversammlung hat die neuen Schwimmstege im Herbst beschlossen“, so Bean-Geschäftsführer Nils Schnorrenberger, „jetzt müssen wir die Planungskosten in Höhe von etwa 100.000 Euro freibekommen.“ Für das Gesamtprojekt ist die Rede von rund einer Million Euro.