Bremerhaven finanziert die „Büsing-Krippen“ nicht mehr

Die Nachricht war für die Eltern am Mittwoch ein Schock: Die Stadt will die Krippen „Die Seepferdchen“, „Die Seeräuber“ und „Die Sprotten“ nicht länger finanzieren. Sozialdezernentin Dr. Claudia Schilling erklärte jetzt: „Das wäre rechtswidrig.“

Kriterien nicht erfüllt

Denn: Marika Büsing hätte aus Sicht von Schilling nie als Trägerin der freien Jugendhilfe anerkannt werden dürfen, weil sie die juristischen Kriterien dafür nicht erfüllt.

Anwalt hat Ungereimtheiten festgestellt

Das hat ein von Schillling beauftragter Anwalt festgestellt, nachdem Marika Büsing im Juni angedroht hatte, die Krippen schließen zu müssen.

Fehler aufarbeiten

Warum dieser Fehler seit der Gründung der Krippen vor sieben Jahren im Jugendamt bisher niemandem aufgefallen war, kann Schilling noch nicht sagen. „Wir arbeiten  das jetzt auf.“

Stadt hat Büsing Angebot gemacht

Damit die Eltern im Januar nicht ohne Krippenplatz da stehen, habe die Stadt Büsing ein Gesprächsangebot gemacht, man könne sich auch vorstellen, die Krippen in ihrer jetzigen Form zu übernehmen.

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Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.