Den Nerv der Geestemünder Jugendlichen treffen

Tote Hose rund um den Neumarkt: Die Angebote für die Jugendlichen im Herzen des zweitgrößten Stadtteils Bremerhavens sind eher mau.  Derzeit wird ein Konzept erarbeitet, um Angebote für sie zu schaffen. Doch die Jugend hat sich verändert.

Die junge Generation ist viel in Bewegung

„Die Jugendlichen sind nicht mehr so, wie ich sie kennengelernt habe“, sagt Stadträtin Dr. Claudia Schilling (SPD) während der jüngsten Geestemünder Stadtteilkonferenz. Sie seien viel mehr in Bewegung, nicht an Orte gebunden. „Sie verabreden sich per Whatsapp“, sagt Streetworker Fabian Schwiers. Diesem Umstand müsse bei der Konzeption von Jugendangeboten im Quartier Rechnung getragen werden.

Café für die Jugendlichen ist angedacht

Was also wollen die Jugendlichen? Der Arbeitskreis Jugend Geestemünde, bestehend aus unterschiedlichen lokalen Akteuren, hat sich bereits bei zwei Treffen den Kopf darüber zerbrochen. „Ein Jugendcafé war eine Idee für den Indoor-Bereich“, berichtet Martina Völger, Jugendhilfeplanerin beim Amt für Jugend und Familie. Außerdem seien Trainingsgeräte für Kraftsport am Holzhafen und eine Skaterbahn angedacht worden.

Finanzierung soll vor der Jugendbeteiligung geklärt werden

Jetzt soll es konkret werden. Aber davor sei noch einiges zu klären: „Wir wollen erst einen festen Rahmen schaffen und dann die Jugendlichen beteiligen“, sagt Völgers. Nichts solle versprochen werden, bevor  die Finanzierung nicht geklärt sei.