Flüchtlingshelfer schreibt Psychothriller

Marco Monetha ist ein friedliebender Mensch, Erzieher von Beruf. In Bremerhaven ist der 40-Jährige beim Magistrat fest angestellter Koordinator für das Netzwerk der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfen. Und nebenbei – schreibt er: Krimis. Sein Debüt-Roman „Eric“ spielt in Lehe, Bad Bederkesa und umzu und erscheint am 15. Juni im Handel. Doch friedliebend ist das Werk ganz und gar nicht.

Helden ohne Happy End

„Das eben ist eben nicht Frieden, Freude, Eierkuchen“, sagt der gebürtige Bottroper und strahlt,  als strafe er sich selber Lügen. „Meine Helden haben kein Happy End, die haben Blessuren. Und eine Vergangenheit. Denn alles im Leben hat seinen Grund.“ Auch Mord.

Mörderjagd im Goethequartier

Um den geht’s im Thriller „Eric“, der rund 230 Seiten stark ist und mit Rückblenden die Jugend des Protagonisten im Goethequartier und auf der einst kriminellen Szene-Meile „Alte Bürger“ aufrollt. Was passiert: Eric findet seine über alles geliebte Mutter tot zuhause. Ermordet. Die Hatz auf den Täter beginnt. Dabei, sagt der Neu-Autor, kämpfen die „Guten“ aber auch mit „ihren eigenen inneren Dämonen.“

Schardt-Verlag sprang sofort drauf an

Geschrieben hat Monetha die Geschichte schon vor zwei Jahren, während eines Teilzeitjobs in Brake, auf einen Rutsch. „Weil ich viele Thriller lese, die unspannend sind, wusste ich, das könnte ich wohl  besser.“  Glück hat er gehabt, sagt er, dass der Schardt-Verlag schnell begeistert war vom Expose, das er an zwölf renommierte Verlage geschickt hatte.

Mit dem Krimi kommt das Baby

Wenn der Roman am 15. Juni auf den Markt kommt, ist es wirklich ein Tag des Nervenkitzel für Monetha: „An diesem Tag soll auch unser Baby zur Welt kommen.“