Generalinspekteur: „Gorch Fock“-Sanierung muss im Rahmen bleiben

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, würde gerne am Segelschulschiff „Gorch Fock“ festhalten. Der Wert der Ausbildung auf dem Segelschulschiff sei heute so aktuell wie vor 60 Jahren. 

„Im vernünftigen Rahmen“

„Solange man sie reparieren kann und das preislich in einem vernünftigen Rahmen bleibt, ist es schön, wenn wir sie behalten können“, sagte Zorn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Botschafter auf den Meeren

Die Preissprünge bei der Sanierung der „Gorch Fock“ seien sehr hoch. Dennoch sei Geld nicht der einzige Faktor, sagte Zorn. „Auf einem Segelschulschiff gibt es eine seemännische Basisausbildung, die sehr wichtig ist.“ Das Schiff habe auch einen tollen Ruf als Botschafter auf den Meeren. Er werde die Kritik des Bundesrechnungshofes an den gestiegenen Reparaturkosten analysieren, sagte Zorn.

Seit drei Jahren in Bremerhaven

Die „Gorch Fock“ wird seit Anfang 2016 in Bremerhaven saniert. Die Kosten dafür sind völlig aus dem Ruder gelaufen und werden mittlerweile auf 135 Millionen Euro beziffert. Es wird wegen Korruptionsverdachts ermittelt. (dpa)