Bremerhavener Familie hat Herz für Legehennen

Das Leben einer Legehenne ist kurz. Zwischen dem Tag, an dem ein Küken schlüpft und dem Zeitpunkt, an dem das junge Huhn stirbt, liegen etwa eineinhalb Jahre. Das weiß die 15-jährige Friederike Palme aus Bremerhaven. Vor einem Jahr machte sie sich in ihrer Familie dafür stark, zwei Hennen aus Massentierhaltung vor der Schlachtung zu retten und bei sich aufzunehmen.

Leben im Garten

Seitdem leben „Sams“ und „Trudi“ gemeinsam mit mehreren Zwerghühnern im Garten der Familie in Leherheide. „Leider hat Sams eine Legedarmentzündung bekommen“, sagt Florian Palme, der Vater von Friederike. Ihr Zustand sei schlecht, sie habe aber noch eine Chance. „Sie frisst, ihr Überlebenswille scheint noch da zu sein.“ Eigentlich sollte sie heute eingeschläfert werden.

„Absolut unnatürliche Eierproduktion“

„Legehennen neigen aufgrund der extremen Legeleistung oftmals zu dieser Krankheit“, heißt es vom Verein „Rettet das Huhn“. Dies sei eine Folgeerscheinung der „absolut unnatürlichen“ Eierproduktion.