Herz für kranke Kinder: Ehepaar Welfonder ruft Stiftung ins Leben

Kranke Kinder in der Region brauchen Hilfe. Das ist Konrad Welfonder ein Anliegen. Deswegen hat der 70-Jährige jetzt zusammen mit seiner Frau Renate die Welfonder-Stiftung ins Leben gerufen.

Paar hofft auf Mitstreiter

„In einer Zeit immer knapper werdender öffentlicher Mittel soll durch Zuwendungen der Stiftung das Leben der kleinen, vom Leben benachteiligten jungen Menschen, etwas erleichtert werden“, erläutert er und hofft noch auf Mitstreiter und Spender. Besonders am Herzen liegen ihm krebs- oder herzkranke Kinder. Zusammen mit der Weser-Elbe Sparkasse (Wespa) konnte die Stiftung dann verwirklicht werden. Hier fand Welfonder auch sofort einen Mitstreiter, der sich ehrenamtlich engagieren wollte: Andre Fricke, der bei der Wespa als Privatkundenbetreuer arbeitet.

Stiftungsvermögen beträgt 200 000 Euro

200 000 Euro beträgt das Stiftungsvermögen derzeit. „Und meine Frau und ich sind bereit, jährlich noch weiteres Kapital bereitzustellen“, sagt Welfonder. Er hoffe aber auch darauf, dass sich neben vielen Spendern auch vielleicht noch weitere Zustifter finden. Projekte kann sich Welfonder viele vorstellen – von der Unterstützung von finanzschwachen Familien, in denen ein Kind schwer erkrankt ist, bis hin zu Aktionen, die dazu dienen, Kinder im Krankenhaus aufzumuntern. Auch Institutionen wie ein Hospiz könnten unterstützt werden. „Einzige Bedingung ist der regionale Bezug. Also Kinder aus Bremerhaven und dem Cuxland“, sagt Welfonder.

Ärztinnen mit im Boot

Bei der Prüfung der Projekte hat die Stiftung Fachwissen im Vorstand: Mit dabei ist Ursula Krüger, bis 2016 Kinderärztin in Bad Bederkesa, jetzt im Ruhestand. Und mit Sofia Saifi, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, hat die Stiftung ihre erste Botschafterin.