Keine Entwarnung: Eltern müssen weiter um Krippen bangen

Noch immer ist keine Lösung für die drei Krippen „Die Sprotten“, „Die Seeräuber“ und „Die Seepferdchen“ sowie des Trägervereins „Der Strohhalm“ in Sicht. Am Donnerstag sind die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung informiert worden, wie es mit den vier Einrichtungen weitergeht.

Warten auf Hilfe

Marika Büsing machte deutlich, dass sie die Krippen nicht in eine andere Trägerschaft oder an die Stadt geben wird. Sie hatte zuvor gesagt, dass die Krippen Ende Juli schließen werden, wenn vonseiten der Stadt keine Hilfe kommt.

Kinder für „Strohhalm“

Konkret möchte sie, dass das Jugendamt der Einrichtung „Strohhalm“ wieder Kinder zuweist, was in der Vergangenheit nicht mehr geschehen ist. Erst dann sei es wieder möglich, mit den Gewinnen die anderen drei Krippen zu betreiben.

Angebot von der Stadt

Die Stadt hatte zuletzt zugesagt, sich um eine Lösung zu bemühen. „Wir haben Frau Büsing am Donnerstag ein Angebot gemacht, das die Fortführung der krippen gewährleistet“, sagt Sozialdezernentin Claudia Schilling (SPD).

Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.