Mediterraneo: Händler kritisiert die Stadt

Die Kritik des ehemaligen Oberbürgermeisters Jörg Schulz am Mediterraneo in den Bremerhavener Havenwelten stößt nun bei den Händlern auf Kritik. Hans Eulenbruch, der im Mediterraneo das Milani betreibt, wirft Schulz und der Stadt andere Versäumnisse vor.

Lieber ein Outlet?

Schulz hatte das Mediterraneo als zu klein bezeichnet. Man habe Rücksicht auf die Innenstadt genommen. Es wäre besser gewesen, das Einkaufscenter viel größer und als Outlet zu konzipieren, in dem günstige Waren aus dem Fabrikverkauf angeboten werden.

„Das Konzept ist weiterhin richtig“

Das Konzept des Mediterraneos sei weiterhin richtig, sagt Eulenbruch. Es sei darum gegangen, in den Havenwelten ein hochwertiges Einzelhandelsangebot zu schaffen.

Verkaufsoffenen Sonntage fehlen

Die Stadt habe es dann allerdings versäumt, die ursprünglich geplanten 40 verkaufsoffenen Sonntage pro Jahr als Angebot für die Touristen durchzusetzen. Knapp die Hälfte haben die Händler bekommen. Zudem habe die Stadt zu spät auf die Kreuzfahrtschiffe gesetzt und keine überregionale Vermarktung der Havenwelten hinbekommen.