Bremerhaven: Hospiz in privater Trägerschaft sorgt für Misstrauen

Investor Rolf Specht will in Bremerhaven und Geestland jeweils ein Hospiz bauen und betreiben. Bei der Anhörung der Grünen in der Bürgerschaft zur Hospizversorgung im Land Bremen wurden ihm kritische Fragen gestellt wie: Kann ein Privatinvestor ein Hospiz betreiben, bei dem Sterbende rund um die Uhr betreut werden müssen?

Hoher Pflegeaufwand für Sterbende

Der Pflegeaufwand in Hospizen, in denen Sterbende ihre letzten Tage oder Wochen verbringen, ist enorm hoch. „Damit kann man kein Geld verdienen“, warnten Vertreter von Institutionen, die bereits Hospize in Bremen oder Niedersachsen betreiben. Unter den Experten gab es ebenfalls kritische Nachfragen, ob nicht die Pflicht, Gewinne zu erzielen, auf Kosten der Qualität gehe.

„Private verdienen sich keine goldene Nase“

Investor Specht hielt dagegen. „Private Betreiber verdienen sich keine goldene Nase“, sagte er, auch nicht in der Altenpflege. Ohne die privaten Investoren gebe es in Deutschland einen Pflegenotstand.

Was Kritiker und Befürworter des Hospizes in privater Trägerschaft noch gesagt haben, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.