Havarie der „MSC Zoe“: Fischer erheben schwere Vorwürfe

Die Vorwürfe von mehreren niederländischen Fischern sind schwer: Der Kapitän des Containerfrachters „MSC Zoe“ sei im Sturm viel zu dicht an der Küste und durch zu flaches Wasser gefahren. 

Weltweit kein zweiter Fall bekannt

Neujahr sind mehr als 280 Container des Schiffes auf dem Weg nach Bremerhaven über Bord gegangen. Weltweit soll kein vergleichbarer Fall bekannt sein. Das Schiff war auf dem Weg nach Bremerhaven rund 30 Kilometer vor den westfriesischen Inseln unterwegs. Schiffe, die Gefahrgut geladen haben, müssen viel weiter draußen fahren, schimpfen die Fischer. Der Kapitän habe eine gefährliche Abkürzung genommen.

Suche soll weitergehen

In der Nordsee sollen mindestens drei mit Gefahrgut beladene Container untergegangen sein. Vermutlich soll am Donnerstag weiter nach ihnen und allen anderen Blechkisten gesucht werden. Die Suche war wegen des Sturms eingestellt worden.

Schwierige Bergung

Am Containerterminal in Bremerhaven geht wie Bergung der mehr als 400 an Bord verrutschten Container voran. Aber der Einsatz gestaltet sich schwierig, weil mit größter Vorsicht gearbeitet wird.

Was die Behörden zu den Vorwürfen der Fischer sagen, lest ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

zeige alle Beiträge

Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.