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Nachbarschaftscafé im Goethequartier: Kaffeeklatsch geht auch multikulti

Normalerweise sind es Kinder, die im Haus des Leher Vereins Rückenwind im Mittelpunkt stehen. Doch einmal in der Woche spielen Erwachsene dort die Hauptrolle. Jeden Montag von 14 bis 17 Uhr wird das Domizil in der Goethestraße in Bremerhaven-Lehe zum offenen Nachbarschaftscafé. Das Publikum ist multikulti, im Schnitt schauen rund ein Dutzend Gäste vorbei.

Verschiedenste Nationen sind in der Runde vertreten: Bei Kaffee, Tee und Kuchen kommen beispielsweise Syrer, Kurden, Bulgaren und Deutsche ins Gespräch. Mit dabei ist stets auch ein Vertreter des Arbeitskreises Nachbarn, der das Angebot Ende vergangenen Jahres ins Leben gerufen hat. Der Kreis setzt sich zusammen aus zahlreichen Organisationen und Gruppen, die im Stadtteil aktiv sind. Dazu gehören unter anderem die Quartiersmeisterei Lehe, der evangelische Kirchenkreis, die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas und die Initiative „Familie im Stadtteil“.

Unterstützung durch Sprach- und Kulturmittler

Unterstützung bekommen sie von Cafer Isin und Elfriede Sliwitzki. Der aus der Türkei stammende Cafer Isin ist als Sprach- und Kulturmittler für das Arbeitsförderungszentrum (AFZ) unterwegs – und zwar im Rahmen einer öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose (Lazlo). Sein Einsatzort ist die Quartiersmeisterei Lehe. Elfriede Sliwitzki (66) hingegen wohnt im Goethequartier, und engagiert sich ehrenamtlich im Nachbarschaftscafé.