Neuer Landeplatz für Klinikum Reinkenheide

Das Klinikum Reinkenheide will für fünf Millionen Euro einen neuen Hubschrauberlandeplatz bauen, um mehr Schwerstverletzte versorgen zu können. Nötig wird der Neubau, weil sich die Bedingungen der gesetzlichen Unfallversicherung verändert haben.

Start des neuen Hubschrauberplatzes in 2017

Der jetzige Hubschrauberlandeplatzes des Klinikums liegt auf der grünen Wiese – zu weit entfernt, um nach den neuen gesetzlichen Vorgaben Schwerstverletzte versorgen zu dürfen. Deshalb soll nun ein neuer Platz gebaut werden, der bereits ab September 2017 in Betrieb gehen soll. Bereits im Sommer wird auf das Dach der Notaufnahme eine Plattform montiert, von der aus ein Gang über die Rettungswagen-Einfahrt zu einem Aufzug führt, damit die Patienten direkt in die Schockräume der Notaufnahme bringt.

Alter Hubschrauberplatz entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben

Der aktuelle Hubschrauberplatz ist vor 40 Jahren angelegt worden. Verletzte müssen von dort mit einem Krankenwagen zur Notaufnahme gebracht werden. Das entspricht aber nicht mehr der Unfallversicherung, die die Bedingungen bereits 2013 verschärft hatte. Dabei geht es Menschen, die einen Arbeitsunfall hatten.

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.