Stelldichein der Plattbodenschiffe in Bremerhaven

Ein gutes Dutzend Skipper gibt sich an diesem Wochenende die Ehre: Sie nahmen mit ihren Plattbodenschiffen die Einladung aus Bremerhaven zu den Schippertagen an und entdecken die Seestadt von einer neuen Seite.

Denn Segler wie Trudy Schurer und ihr Mann waren schon mal mit ihrer „Nimrod“ in Bremerhaven. An der Geeste fanden sie ihren Liegeplatz und erkundeten von dort die Innenstadt. Durch die Schippertage haben sie nun auch den Fischereihafen und seine Atmosphäre entdeckt. Wenn sie das nächste Mal kommen, würden sie mit Sicherheit dort festmachen, sagen die beiden Niederländer.

Interessante Ziel für Plattbodenschiffe

Nicht nur bei diesen beiden ging die Rechnung auf. Die Organisatoren der Schippertage, die Tourismusgesellschaft Erlebnis Bremerhaven und das Deutsche Schiffahrtsmuseum, wollten die Seestadt als interessantes Törnziel für diese Schiffe bekannt machen. Dafür strickten sie ein besonderes Programm für die Besatzungen: unter anderem mit Seefischkochstudio, Museumsführung und Hafenbus.

„Sehleute“ schauen neugierig zu

Die Traditionssegler zogen neugierige Blicke auf sich, als sie nach einer Weserparade am Sonnabend in den Alten Hafen wechselten. Kunsthandwerker hatten dort ihre Stände aufgebaut und Shantychöre traten auf.

 

Ursel Kikker

Ursel Kikker

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Ursel Kikker hat bei der Nordsee-Zeitung volontiert. Danach wechselte sie zur Kreiszeitung Wesermarsch und absolvierte ein paar Jahre später ein Biologie-Studium an der Universität Oldenburg. Seit 1995 berichtet sie wieder aus Bremerhaven. Ihr Schwerpunkt sind Wissenschaftsthemen.