Stadionverbot: Polizei beobachtet Ingolstadt-Fans in Bremerhaven

Die Polizei Bremerhaven hat für das Spiel der Fischtown Pinguins gegen Ingolstadt am Freitagabend eine Kampagne „Kämpfende Spieler – friedliche Fans“ ausgerufen und ist am Abend mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.

Ultras dabei

Grund für die außergewöhnliche Aktion sind einige Ingolstädter Fans, die mit dem Sonderzug anreisen. Unter diesen seien auch einige Ultras, die bundesweit Stadionverbot haben – und somit nicht in der Halle, sondern in der Stadt unterwegs seien werden.

„Züge zerlegt“

„Daher haben wir präventiv diese Aktion veröffentlicht und sind verstärkt im Einsatz“, so ein Polizeisprecher. Die betreffenden Fans hätten in der Vergangenheit schon „Züge zerlegt“. Manchmal reiche es schon, wenn fünf bis sechs dieser Fans, die Ärger machen, unter den vielen Friedlichen seien.

Anreise verläuft friedlich

Bisher verläuft die Anreise der rund 400 Ingolstädter Fans nach Informationen von nord24 sehr friedlich. Zwar sind wohl tatsächlich Fans mit Stadionverbot an Bord, die sind aber den Informationen zufolge nicht auf Krawall aus, sondern wollen die Party im Zug genießen und das Spiel in einer Kneipe schauen. Zudem wendete sich auch die Fanbeauftragte des ERC Ingolstadt an nord24. Demnach sei es bisher noch nie zu Randale in Zügen gekommen.

Peter Gassner

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Peter Gassner, geboren am Niederrhein, volontierte nach seinem Studium der Geschichte und Politik im mittelhessischen Marburg bei der dort ansässigen Oberhessischen Presse. Nach Zwischenstation beim General-Anzeiger in Bonn wurde er nun an die Nordsee-Küste gespült. Besonderes Interesse an Sport aller Art.