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Pop-up-Läden frischen die „Bürger“ auf

Frischer Wind in der „Bürger“: Pop-up-Läden sollen gegen den Leerstand helfen. In den kommenden Wochen wird sich einiges in Mitte tun. 

Neu in der „Bürger“: Kindermode aus abgelegter Kleidung

Mit der „Springflut“-Aktion – so der offizielle Kampagnentitel – lässt die Städtische Wohnungsgesellschaft (Stäwog) den Leerstand in der Innenstadt auf ungewöhnliche Weise bekämpfen. Am Montag eröffnete die Schneidermeisterin Aenne Reher in der „Bürger“ 116 einen Laden für Upcycling-Mode („Aennes Herzblut“). Die Bremerin hat ihre aus abgelegter Kleidung geschneiderte Kindermode bisher nur über das Internet vertrieben.

Fotografien, Faltkarten und Bücher

Gleich danach (20. April bis 10. Mai) präsentiert Claudia Richter an gleicher Stelle Fotografien, Faltkarten und Bücher aus eigener Werkstatt. In der „Bürger“ 87 wollen sich vom 11. bis 13. April das Landvolk, die Jäger und Imker präsentieren. Danach (22. bis 17. Mai) zieht dort eine Ladengemeinschaft mit dem gemeinsamen Thema „Tiere“ ein. Gleich nebenan in der „Bürger“ 81 versucht sich noch bis zum 30. April der Betreiber eines Sport-Outlets.

Schülerfirma näht Rucksäcke selbst

Nachdem die Ideenfabrik in der „Bürger“ 73 für Wirbel gesorgt hat, präsentieren sich dort demnächst eine Projektgruppe des Schulzentrums Carl von Ossietzky mit selbst gedruckten T-Shirts und einem Praxisversuch zum Einzelhandel (9. bis 13. Mai) und die Schülerfirma „Needles“ der Berufsbildenden Schulen Sophie Scholl mit aus Surfsegeln genähten Rucksäcken (15. bis 18. Mai).