Richtfest für das Thünen-Institut für Fischereiforschung

Am Neubau des Thünen-Instituts für Fischereiforschung in Bremerhaven ist am Mittwoch Richtfest gefeiert worden. An dem Standort sollen die in Hamburg auf mehrere Orte verteilten Forschungsstellen in der Seestadt zusammengeführt werden. Bauherr ist der Bund. Die Baukosten liegen bei 35 Millionen Euro.

Widerstände gegen den Umzug abgebaut

Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) stellte fest, dass mit den rund 150 Mitarbeitern des Instituts nach Fertigstellung schon 1500 Menschen im Bereich Wissenschaft in Bremerhaven tätig sein werden. „Das ist wichtig für eine Stadt, die wachsen will.“ Der Direktor des Instituts für Seefischerei, Dr. Gerd Kraus, bedankte sich für die freundliche Aufnahme in der Stadt. Das habe maßgeblich dazu beigetragen, Widerstände bei den Mitarbeitern gegen den Umzug von Hamburg nach Bremerhaven abzubauen.

Gebäude erhält eine Hülle aus perforiertem Aluminium

Ministerialdirigent Ralf Poss vom Bundesbauministerium lobte die „planerische Intelligenz“ und die architektonische Qualität des Neubaus, der eine glänzende Hülle aus perforiertem Aluminium bekommen soll. Ausschlaggebend seien die Nachhaltigkeit und die Ernergieeffizienz: „Die niedrigen Nebenkosten sind auf Dauer bedeutender als die eigentlichen Baukosten. Im Mai 2017 soll der Bau an die Nutzer übergeben werden.