Schadstoffe in der Luft? Messungen um Deponie „Grauer Wall“ gehen weiter

Wie viele Schadstoffe, wie Arsen, Kupfer, Blei, Cadmium und Nickel ist in der Luft rund um die Deponie „Grauer Wall“ in Bremerhaven? Diese Frage sollen Messungen beantworten, die vom Deponiebeirat am Montag für weitere zwei Jahre genehmigt wurden. Im September geht es los.

Sechs Messpunkte in Bremerhaven

Am Dienstagmorgen, unmittelbar nach der Sitzung des Deponiebeirats hat Lutz Becker, Leiter der Umweltschutzamtes Bremerhaven den Auftrag für die neue Messperiode erteilt. „Ab dem ersten September werden an sechs Messpunkten in der Stadt die Staubniederschlagungen auf ihr Schadstoffgehalt geprüft“, so Becker.

Zwei Jahre lang wird gemessen

Untersucht wird der Staub auf Arsen, Nickel, Kadmium, Blei, Kupfer und Zink. Zwei Jahre lang werden die „Bergerhoffgläser“ an den ausgewählten Standorten stehen. „Um eine Vergleichbarkeit zu den bisherigen Messungen vornehmen zu können, sind die Messpunkte am Sattelweg und am Rasenweg identisch, der an der Pillauer Straße musste um 80 Meter verlegt werden“, so Becker.

Bikeg durfte entscheiden

Die „Bürgerinitative keine Erweiterung Grauer Wall“ (Bikeg) hatte die Messpunkte der Erhebungen aus den Jahren 2014 bis 2017 mehrfach kritisiert, weil sie sie für ungeeignet hielt. Deshalb hatte der Beirat die Auswahl von zwei neuen Punkten jetzt der Bikeg überlassen. „Ausgewählt wurden die Punkte am Bootshaus im Speckenbütteler Park und am Wurthacker 1b“, so Becker.

Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.