Seestadtbänke: Bremerhavener können Standorte mitbestimmen

Für Fußgänger, die längere Strecken zurücklegen müssen, kann eine Bank ein Segen sein. Das gilt besonders für ältere und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Menschen. Einen Bedarf an mehr Sitzgelegenheiten in Bremerhaven sieht auch  Uwe Parpart (SPD), Stadtrat für Menschen mit Behinderung. Das Amt startet jetzt  ein Projekt, um für Abhilfe zu sorgen.

Spender werden gesucht

Der Name der Aktion: „Meerbänke für Bremerhaven“. Der Grundgedanke: Bürger sollen mögliche Wunschstandorte vorschlagen. Anschließend werden Spender gesucht. Überall, wo die Aufstellung einer Bank möglich ist, lässt die Stadt dann ein Exemplar installieren, sobald ein Spender gefunden ist. Alle Vorschläge werden zunächst von der Stadtverwaltung geprüft.

Interaktive Karte im Netz

Zu finden sein werden die Standorte dann ab Herbst im Internet auf einer interaktiven Karte. Die stellt dann dar, welches Bankmodell wo möglich und von Spendern über die Seite bestellbar ist. Zur Wahl stehen drei Modelle.  Hergestellt werden die Sitzgelegenheiten in dem von der Stiftung Inklusive Stadt betriebenen Inklusionsbetrieb Raumwerkerei. Die Pflege der Bänke wird mittelfristig auf die Stadt übergehen.

Wohin man seine eigenen Vorschläge für Standorte schicken kann, lest Ihr am Sonntag, 12. Mai 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.