So soll das neue AWI-Gebäude aussehen

Beton, Glas und Klinker: Das neue Technikum des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) an der Klußmannstraße wird auf 3700 Quadratmetern Nutzfläche Platz für Büros, Werkstätten und Labore haben. Für den Neubau muss die alte Nordsee-Villa abgerissen werden.

Das Helmholtz-Institut investiert Millionen

12,5 Millionen Euro will das Helmholtz-Institut in den Bau investieren. Das Technikum ist für die Expeditionsvorbereitung und technische Entwicklungsarbeiten gedacht. Beides ist bisher über das Stadtgebiet verteilt. 30 feste und 12 temporäre Stellen sieht der Stellenplan für das Technikum vor.

Die Gewinner kommen aus Köln

15 Büros hatten sich für den Architektenwettbewerb beworben. Am Ende fanden die Ideen von Kister Scheithauer Gross aus Köln den größten Anklang. Die Architekten haben bereits die beiden jüngsten Hochschulneubauten in der Seestadt entworfen.

 

„Das Gebäude wird städtebaulich für die neue Struktur der Klußmannstraße ein außergewöhnliches Entrée sein.“ Oberbürgermeister Melf Grantz

Kälteraum und Testbecken sind mit im Gebäude

Der Neubau soll 60 Meter lang und 44 Meter breit werden. Auf die maximale Höhe von 20 Metern kommt das Technikum nur bei einem kleineren Aufbau, in dem die Technik Platz finden soll. Eine Etage tiefer sind vor allem Büros untergebracht. Im Erdgeschoss liegen Ausrüstungshalle und Lager, dazu kommen Werkstätten und Labore. Auch Kälteraum und Testbecken sind geplant.

Mit dem ersten Spatenstich wird für Anfang 2018 gerechnet. Zuvor muss aber noch die alte Nordsee-Villa nahe der Brücke über den Hauptkanal abgerissen werden.

Ursel Kikker

Ursel Kikker

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Ursel Kikker hat bei der Nordsee-Zeitung volontiert. Danach wechselte sie zur Kreiszeitung Wesermarsch und absolvierte ein paar Jahre später ein Biologie-Studium an der Universität Oldenburg. Seit 1995 berichtet sie wieder aus Bremerhaven. Ihr Schwerpunkt sind Wissenschaftsthemen.