Stäwog investiert 110 Millionen Euro in den Wohnungsbau

Die Städtische Wohnungsgesellschaft (Stäwog) Bremerhaven will in den nächsten neun Jahren rund 110 Millionen Euro investieren: 70 Millionen in den Neubau von 400 Wohnungen, 40 Millionen in die Modernisierung des Bestands. Das hat der Stäwog-Aufsichtsrat am Mittwochabend beschlossen.

Passende Wohnungsangebote für eine wachsende Stadt

„Die Dynamik der positiven Stadtentwicklung ist unübersehbar“, sagte Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD), der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stäwog ist. „Die Stadt wächst.“ Dafür müssten auch die passenden Wohnungsangebote geschaffen werden. „Wir wollen diesen Wachstumsprozess unterstützen“, so Stäwog-Geschäftsführer Sieghard Lückehe. „Dabei werden wir sowohl sozialgebundenen als auch frei finanzierten Wohnungsbau umsetzen.

Höherwertiger Wohnraum soll auf dem Kistnergelände geschaffen werden

Den Anforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft müsse mit kleineren, barrierefreien Wohnungen ebenso entsprochen werden, wie der Nachfrage nach höherwertigem Wohnraum. Der soll unter anderem auf dem Kistnergelände in Lehe geschaffen werden.

Schrottimmobilien werden angekauft und saniert

Ein weiterer Schwerpunkt, so Lückehe, sei die Reaktivierung von Schrottimmobilien. Zurzeit gibt es Pläne für fünf Häuser, die dem Spekulantenkreislauf entrissen werden konnten. Zwei davon im Goethequartier, drei in der „Alten Bürger“. Um ihnen zu neuem Glanz zu verhelfen und positive Signale für die Nachbarschaft auszusenden, will das Unternehmen zehn Millionen Euro investieren.