Sturmtief „Benjamin“: 20 Einsätze für die Bremerhavener Polizei

Sturmtief „Benjamin“ wirbelt an der niedersächsischen Küste: Während Inseln wie Wangerooge und Helgoland vom Fährverkehr abgeschnitten sind, gab es in Bremerhaven lediglich knapp 20 kleinere Sturm-Einsätze für die Polizei. Verletzt wurde niemand.

Mülleimer rollen umher

Tannenbäume und Mülleimer rollten auf die Straßen und Gehwege. Ein Motorrad kippte gegen ein Auto, zudem stürzten Baumteile auf eine Fahrbahn und eine Plakatwand war nicht ausreichend gesichert. Beschädigte Ampeln und Verkehrsschilder sorgten ebenfalls für Polizeieinsätze. Doch laut Polizei ist niemand verletzt worden.

Höchststand von 2,10 Meter

Zwei Autos mussten aus dem hochwassergefährdeten Bereichen an der Geeste in höher gelegene Straßen geschleppt werden. Alle anderen Parker hat die Polizei erreichen können. Sie fuhren ihre Autos rechtzeitig weg, bevor der Platz am Fähranleger komplett überflutet war.

Nasse Füße für Fährpendler

Auf 2,10 Meter stieg der Pegel in Bremerhaven laut der Verkehrszentrale des Wasserstraßen – und Schifffahrtsamtes. Die Weserfähre pendelte im derzeit regulären 40-Minuten-Takt von Blexen nach Bremerhaven – lediglich die Fußgänger holten sich beim Ein- und Aussteigen nasse Füße.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.