Sturmtief „Benjamin“: So ist die aktuelle Lage in Bremerhaven

Sturmtief „Benjamin“ hat Bremerhaven erreicht. In Höhe der Weserfähre (Straße an der Geeste) hat das Wasser bereits die Uferkante übertreten.

Bremenports ist nicht nervös

Die Hafengesellschaft Bremenports ist für den Hochwasserschutz in Bremerhaven zuständig. Sprecher Holger Bruns sieht keinen Grund, nervös zu werden. Er beschreibt die aktuelle Hochwasserlage als „stabile Entwicklung, die sich gut einschätzen lässt“.

Tor unter der Kennedybrücke ist geschlossen

Bremenports habe bereits im Vorfeld Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen, das Tor unter der Kennedybrücke wurde am Montagabend geschlossen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gehe von einem Hochwasser von 1,50 bis 2 Meter über dem mittleren Hochwasser aus.

Betrieb am Container-Terminal läuft

Der Terminal-Betreiber Eurogate hat sich auf das Sturmtief „Benjamin“ eingestellt. „Der Sturm schränkt das Arbeiten ein, der Betrieb läuft aber weiter“, teilte Sprecherin Jana Bretschneider am Dienstagvormittag mit.

Fähre ist noch auf Tour

Weserfähre-Prokurist Jürgen Wißmann ging am Vormittag nicht davon aus, dass es zu Störungen im Betriebsablauf auf der Linie Bremerhaven-Blexen kommt. „Wir können den Betrieb bis zu zwei Meter über dem mittleren Hochwasser aufrechterhalten“, teilte Wißmann mit.

Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.