Ungeschützter Sex auf der Lessingstraße für 20 Euro

Mit der Pistole wurden die Frauen zu ungeschütztem Sex zu kleinen Preisen gezwungen. Und wer nicht spurte, wurde mit Schlägen und Tritten traktiert. Mehrere Zeugen belasten die Angeklagten im Prozess um Zwangsprostitution und Gewalt auf der Lessingstraße.

Angeklagt sind am Landgericht eine ungarische Frau und ihr Sohn. Sie hatten in der Lessingstraße eine Wohnung mit drei Kabinen gemietet. Dort mussten die Mädchen, die ebenfalls aus Ungarn stammen, anschaffen bis zum Umfallen. Die beiden brauchten das Geld für Drogen.

Lessingstraßen-Geschäfte laufen schlecht

Und weil die Geschäfte auf der Lessingstraße schlecht gingen und die Preise verfielen, wurden sie mit Gewalt und Drohungen gezwungen, ungeschützten Sex anzubieten. Und das für 20 Euro.

Zeugen bestätigen Aussagen

Eine der Frauen hatte bei der Polizei und vor Gericht ihren Leidensweg geschildert. Am Freitag bestätigten zwei Zeugen diese Darstellung. Vor allem der ehemalige Freund der Angeklagten bestätigte die Gewaltausbrüche und die Drohungen mit einer Pistole.