Verregnete Geschäfte: Händler mit Weihnachtsmarkt in Bremerhaven unzufrieden

Die Schausteller auf dem Bremerhavener Weihnachtsmarkt sind dieses Jahr eher unzufrieden mit den Geschäften. Die vielen verregneten Tage haben die Besucher fern gehalten. Doch auch am Konzept gibt es Kritik. 

Regen hat das Geschäft vermiest

Schleppend, mäßig, schlecht – fast alle Schausteller ziehen am letzten Tag des Weihnachtsmarktes die gleiche Bilanz. „Es hat nur geregnet, die Leute sind deshalb weg geblieben“, sagt etwa Alexandra Ausborn vom Glühweinstand neben der großen Kirche.

Unter der Woche kaum Besucher

Auch Michelle Ney vom Glühweinstand Reinhard (im Zelt) sagt, es sei schleppend gelaufen. Und das, obwohl die Gäste bei ihr trocken geblieben wären. „Aber unter der Woche war kaum etwas los auf dem Markt“, so Ney.

Konkurrenz der Standorte

Fabian Maaß, der in der blauen Kutsche neben der Großen Kirche Bratwürste verkauft, glaubt, dass die zwei Weihnachtsmärkte mit Schuld an den schlechten Geschäften sind. „Die Leute gehen nur zu einem“, so Maaß.

Kiesbye: Konzept kommt gut an

Tourismus-Chef Raymond Kiesbye weiß, dass die Umsätze witterungsbedingt in diesem Jahr nicht so dolle waren. „Aber das neue Konzept ist überwiegend gut bei den Besuchern angekommen, die Eingangssituation hat ihnen gefallen und dass die Kirche jetzt frei steht auch“, so Kiesbye.

Kinderprogramm soll im nächsten Jahr locken

Im nächsten Jahr will er das neue Konzept weiter ausbauen und etwa ein Kinderprogramm im Zelt anbieten. „Da sind wir witterungsunabhängig und locken vielleicht mehr Besucher an“, so Kiesbye.

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Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.