Warnstreik in Bremerhaven: Bürgerbüros sind am Donnerstag geschlossen

Die Bürgerbüros Mitte und Nord in Bremerhaven sind am Donnerstag wegen des Warnstreiks geschlossen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zum Arbeitskampf gerufen.

Beide Bürgerbüros in Bremerhaven geschlossen

Wer am Donnerstag ins Bürgerbüro will, steht vor verschlossenen Türen. „Wegen des Streiks sind beide Bürgerbüros geschlossen“, sagt Thomas Herbrig, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes. Kunden, die am Donnerstag einen Termin gehabt hätten, würden von den Bürgerbüros kontaktiert, um einen neuen Termin zu vereinbaren. Alle anderen müssten unverrichteter Dinge wieder gehen.

Führerschein- und KFZ-Zulassungsstelle nicht erreichbar

Auch die Führerscheinstelle und die KFZ-Zulassungsstelle seien wegen des Streiks am Donnerstag geschlossen. Die Ausländerbehörde hat donnerstags ohnehin nicht für den Besucherverkehr geöffnet, aber die Akten der streikenden Mitarbeiter würden laut Herbrig ebenfalls nicht bearbeitet.

Abläufe im Klinikum Reinkenheide von Streik nicht gestört

Auch im Klinikum Reinkenheide haben rund 80 Tarifbeschäftigte die Arbeit niedergelegt, um nach Bremen zu fahren. „Die Regel- und Notfallversorgung können wir aber aufrecht erhalten“, sagt Sprecher Sebastian Dost. Das Klinikum habe insgesamt immerhin 1200 Mitarbeiter.

Zahlreiche städtische Kitas geschlossen

Viele Erzieher der städtischen Kindertagesstätten sind ebenfalls nach Bremen gefahren. Bereits im Vorfeld war klar: Geschlossen bleiben der Kindergartenbereich (3 bis 6 Jahre) in der Kindertagesstätte Robert-Blum-Straße, die Krippen in der Robert-Blum-Straße, Stettiner und Otto-Oellerich-Straße sowie die Hortbereiche der Kindertagesstätten Otto-Oellerich-Straße (für Dritt- und Viertklässler), Robert-Blum-Straße und Dresdener Straße. Auch die Kita an der Stettiner Straße war am Donnerstag komplett geschlossen.

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Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.