Anzeige

Im Schatten des Wasserturms: Eiscafés buhlen am Neumarkt um die Gunst der Schleckermäuler

Sonnenschein und Marktgetümmel: Wer sich jetzt denkt, dass ein italienisches Eis eine gute Idee sei, hat auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bremerhaven die Wahl, denn gleich zwei Eiscafés buhlen um die Gunst der Flaneure mit Hunger auf Gelato. Das Eiscafé Teo bittet dazu in den Wasserturm. Eismacher Salvatore Mavelli hingegen hat sein Eiscafé Mavelli im Geschäftshaus an der Grashoffstraße eingerichtet.

Die Enkelin des stadtbekannten Eiscafébetreibers Danilo Teo hat gemeinsam mit ihrem Mann Tarik Baltaji im Jahr 2010 die Geschäfte ihres Großvaters übernommen – erst am alten Standort in der Alten Bürger, jetzt jedoch in dem historischen Gemäuer, das den Stadtteil Geestemünde prägt: der Wasserturm am Neumarkt. Dessen runde Form, der auch der Anbau folgt, stellte das Ehepaar vor eine Herausforderung: Wohin mit dem Tresen? Italienische Architekten fanden eine Lösung für eine freistehende Theke. Ihren klassischen Eisrezepten bleibt die Familie treu. Gefragt seien nach wie vor die Klassiker Vanille-, Schokolade- und Erdbeereis.

Ohne künstliche Aromen

Salvatore Mavelli verzichtet ebenfalls auf künstliche Aromen, ist aber wesentlich experimentierfreudiger. Sein Eissortiment hält immer neue Überraschungen bereit. So stecken in einer seiner aktuellen Kreationen Walnüsse aus Sorrento, sein Eis aus weißer Schokolade ist mit gesalzenen Erdnüssen versehen. Ungewöhnliche Kombinationen, die auf den ersten Moment verstören, auf der Zunge aber eine perfekte geschmackliche Allianz eingehen. Der gebürtige Mailänder hat es darauf abgesehen, seinen Kunden geschmackliche Explosionen auf den Geschmacksknospen zu verschaffen.